Risiken & Frühwarnzeichen in SAP-Migrationsprojekten
Früh erkennen, was später teuer wird.
Migrationsprojekte scheitern selten überraschend. In der Regel kündigen sich Probleme früh an – leise, unscheinbar und gut erklärbar.
Was später als Verzögerung, Budgetüberschreitung oder Qualitätsproblem sichtbar wird, war zuvor meist ein Signal, das übersehen oder falsch eingeordnet wurde.
Gerade in komplexen SAP- und IT-Migrationen entstehen Risiken nicht plötzlich. Sie entwickeln sich schrittweise – aus Entscheidungen, Annahmen, Abhängigkeiten und organisatorischen Rahmenbedingungen.
Diese Seite richtet den Blick bewusst auf diese frühen Signale. Nicht um zu dramatisieren, sondern um Wahrnehmung zu schärfen.
Warum Risiken in SAP-Migrationen zu spät erkannt werden
Das zentrale Problem vieler Migrationsprojekte ist nicht fehlendes Wissen, sondern fehlende Einordnung.
Hinweise werden als phasenüblich interpretiert, Risiken isoliert betrachtet und Entscheidungen vertagt.
So entstehen Projekte, die formal vorankommen, aber schrittweise an Steuerbarkeit verlieren.
Typische Risikofelder in Migrationsprojekten
Risiken entstehen selten aus einem einzelnen Fehler. Sie entwickeln sich aus dem Zusammenspiel mehrerer Faktoren.
Strukturelle Risiken
unklare Rollen zwischen Fachbereich, IT und externen Partnern
mehrere Entscheidungsinstanzen ohne klare Zuständigkeit
parallele Teilprojekte ohne übergreifende Steuerung